Kübel- und Trogbepflanzung

Allgemeines

Generell sollten Sie sich für einen festen Behälter mit Löchern im Bodenbereich entscheiden.
Außerdem sollte dieser kein Kupfer enthalten, groß genug für die gewünschte Pflanze, frostfest und witterungsbeständig sein.

Falls Sie eine nicht winterharte Pflanze (wie Oleander und Co) halten möchten, sollte der Kübel für den Weg ins Winterquartier auch die Möglichkeit eines einfachen Transports bieten – entweder mit Rollen oder Tragegriffen.

Pflanzung

Achten Sie grundsätzlich darauf, dass der Kübel groß genug ist – vor allem sollten die Proportionen von Wuchsgröße und Topfgröße stimmig sein. Falls nötig, müssen Sie die Pflanze alle zwei/drei Jahre in ein größeres Gefäß pflanzen. 
Zuerst sollte man eine Drainage-Schicht aus Splitt, Kies oder Blähton einlegen, damit überschüssiges Wasser schnell abfließen kann. Darauf geben Sie ein Filtervlies, damit die Erde/das Substrat nicht die Drainageschicht verschlemmt. Das Vegetationssubstrat, das Sie auf das Filtervlies geben, sollte nicht aggressiv bzw. scharf riechen und von humoser Konsistenz sein.
Setzen Sie die Pflanze etwas tiefer als zuvor ins Substrat und drücken Sie die Erde ringsum fest an. Falls der gewählte Standort und die Größe es erfordern, sollte die Pflanze vor Wind geschützt und mit zwei Dachlatten auf dem Wurzelballen eingeklemmt bzw. am Kübel befestigt werden. Als Mulchmaterial bietet sich eine Schicht aus Rindenmulch oder Abdeckfaser an.

Pflege

Pflanzen in Pflanzgefäßen können genauso schnell bzw. kräftig wachsen wie Pflanzen im Gartenboden. Voraussetzung für die Freude an einen gesunden und vitalen Wuchs ist die regelmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung. Durch den begrenzten Wurzelraum ist die Pflanze stark auf ihre Gartenbesitzer angewiesen. Je nach Pflanze und Art muss bzw. kann diese zurückgeschnitten oder in Form gehalten werden.

Spätestens alle 5 Jahre sollte die Kübelpflanze umgetopft und mit frischer Erde versorgt werden. Nehmen Sie dazu die Pflanze vorsichtig aus dem alten Kübel und entfernen Sie möglichst viel lockere Erde. Es ist kein Problem, wenn dadurch auch etwas Wurzelmasse verloren geht, dies regt ganz im Gegenteil die Wurzelbildung der Pflanze neu an. Anschließend können Sie den Ballen - mit möglichst viel frischer Erde - wieder in einen neuen oder in den alten Kübel einpflanzen.  

Erneuern Sie regelmäßig die Mulchschicht aus Rindenmulch oder Abdeckfaser, damit wird auf natürliche Weise Unkrautwuchs vermieden, außerdem wird vor Verschlämmung und Austrocknung geschützt.

Falls der Kübel auf einem empfindlichen Untergrund steht, sollten kleine Füße zwischen Topf und Belag eingesetzt werden.

Ein Untersetzer kann verwendet werden, muss aber regelmäßig auf die darinstehende Wassermenge kontrolliert werden. 

Düngen

Gerade Kübelpflanzen benötigen eine ausreichende und konstante Nährstoffversorgung – so halten Sie Ihre Pflanze gesund und munter. Wir empfehlen Ihnen die Düngerprodukte von Manna (z.B. Manna Spezial Gartendünger), Wuxal (z.B. Wuxal Universaldünger), Cuxin (Mineralisch-organischer Vorratsdünger) oder diverse Flüssigdünger.

Winterschutz

Durch den besonderen Umstand, dass Kübelpflanzen ihre Wurzeln sozusagen oberhalb des Gartenbodens haben, benötigen auch die winterharten Pflanzen einen Winterschutz. Falls möglich, stellen Sie Ihre Kübelpflanzen über die Wintermonate an einen geschützten Standort, natürlich müssen nicht winterharte Pflanzen frostfrei überwintert werden. Zudem sollte das Gefäß auf einer Styroporplatte oder Ähnlichem stehen.

Packen Sie gerade den Topf mit Winterschutzvlies fest ein – so schützen Sie den Wurzelbereich vor stark schwankenden Wechseltemperaturen zwischen Tag und Nacht. Mit einem Kokosstrick kann das Vlies zudem dekorativ befestigt werden.

Gerade Immergrüne Gehölze (wie Buchs, Kirschlorbeer, Heiliger Bambus und Schattenglöckchen) benötigen auch im Winter eine ausreichende Wasserversorgung – witterungsorientiertes Gießen zu frostfreien Zeiten beugt dem Vertrocknen vor.